Müllers Rücktrittsdrohung ist eher eine Verheißung

03.03.2017

Zu Meldungen, denen zufolge der Regierende Bürgermeister Müller bei der Aufsichtsratssitzung der Flughafengesellschaft (FBB) mit seinem Rücktritt als Vorsitzender des Gremiums gedroht hat, sollte Geschäftsführer Mühlenfeld nicht entlassen werden, stellte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank-C. Hansel, fest:

 

„Obwohl Flughafenchef Mühlenfeld in der Sondersitzung des Aufsichtsrates trotz des erklärten Willens sowohl Berlins als auch des Bundes nicht entlassen wurde, kleben die rot-rot-grünen Senatsvertreter an ihren Aufsichtsratsposten. Das wird der Sachlage nicht gerecht und ist peinlich. Schon der Volksmund weiß: Wer die Lippen spitzt, der muss auch pfeifen. Müller ist, wieder einmal, als Tiger gesprungen und als Kätzchen gelandet.

 

Der Witz: Müllers Rücktrittsdrohung hat keinerlei Drohpotential. Der FBB könnte gar nichts Besseres passieren, als dass der Aufsichtsrat endlich dem Einfluss der Politik entzogen und in die Hände von Fachleuten gelegt würde. Müllers Drohung ist somit eher eine Verheißung. Er sollte sein Rücktrittsversprechen umgehend einlösen.“

 

 

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie