Laatsch (AfD): Wohnungseigentum ist der sicherste Schutz vor Mieterhöhung

08.03.2017

 

Der Bau- und Wohnungspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Harald Laatsch, hat angesichts des Verkaufes weiterer knapp 4.000 Wohnungen an die „Deutsche Wohnen“ eine Privatisierungsinitiative zu Gunsten von Mietern gefordert:

 

„Dieser Vorgang verdeutlicht erneut, in welcher Abhängigkeit von ihren Vermietern die meisten Menschen leben und wie nachteilig es ist, dass Wohneigentum in Deutschland und speziell in Berlin im europäischen Vergleich unterrepräsentiert ist: Während in Frankreich rund 64 Prozent der Wohnungen von den Eigentümern selbst genutzt werden, in Griechenland 75 Prozent und in Rumänien sogar 96 Prozent, sind es in Deutschland gerade einmal 52 Prozent (stand 2015). Und Berlin steht mit nur 15 Prozent deutschlandweit als Schlußlicht da.

 

Die AfD fordert seit langem eine Privatisierungsinitiative zu Gunsten der Wohnungsmieter. Leider muss der rotrotgrüne Senat, dem doch angeblich die ‚kleinen Leute’ so am Herzen liegen, hier wieder einmal zum Jagen getragen werden. Die AfD-Fraktion Berlin daher wird demnächst einen Antrag ins Abgeordnetenhaus einbringen, mit dem das Land Berlin aufgefordert wird, eine Bundesratsinitiative zu starten, um die Grunderwerbssteuer beim Erwerb selbstgenutzter Immobilien zu streichen. Dies wäre ein erster Schritt, damit auch Normalverdiener leichter zu ihren eigenen vier Wänden kommen.

 

Wir wollen die Menschen aus der Mietknechtschaft befreien. Wohnungseigentum ist der sicherste Schutz vor Mieterhöhung, Altersarmut und Spekulation!“

 

 

 

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