Müllers Rede vor Islamisten ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer vom 19. Dezember

16.03.2017

Der Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland im Angeordnetenhaus, Georg Pazderski, hat dem Regierenden Bürgermeister angesichts seines für heute geplanten Auftritts auf einer Kundgebung, die vom Verfassungsschutz beobachtete islamistische Vereinigungen mitorganisieren, Instinktlosigkeit vorgeworfen:

 

„Es ist schon grotesk genug, dass fast auf den Tag genau drei Monate nach dem Terroranschlag mit zwölf Todesopfern und über 50 Verletzten eine von islamistischen Gruppen mitorganisierte Kundgebung auf dem Breitscheidplatz stattfinden darf. Dass der Regierende Bürgermeister diese Veranstaltung noch mit seiner Eröffnungsrede aufwertet, ist nichts weniger als ein Schlag ins Gesicht der Opfer vom19. Dezember und ihrer Angehörigen.

 

Schon zum zweiten mal in seiner Amtszeit tritt Müller damit vor Gruppierungen auf, deren Verfassungstreue zumindest zweifelhaft ist: Im Februar 2016 redete Müller beim Jahresempfang des „Müsiad“-Vereins, der als Wirtschaftsflügel der extremistischen und ebenfalls von Verfassungsschutz observierten Milli Görüs gilt und dessen Funktionäre bereits mehrfach durch antisemitische und antidemokratische Äußerungen aufgefallen sind.

 

Während Müllers SPD bereits bei gemeinsamen Parlamentsanträgen der AfD mit anderen Oppositionsparteien den Untergang der Demokratie herannahen sieht, hat der Landesvorsitzende der Partei kein Problem damit, sich vor islamistischen Verfassungsfeinden in Szene zu setzen.

 

Müllers Auftritt auf einer angeblichen ‚Kundgebung für den Frieden’, in deren Aufruf der gerade drei Monate alte Terroranschlag am Ort der Kundgebung keinerlei Erwähnung findet und an deren Organisation Islamisten beteiligt sind, ist an Dreistigkeit und Instinktlosigkeit nicht zu überbieten.“

 

 

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