„Knorr Bremse“ zeigt die hässlichste Fratze des Kapitalismus

17.03.2017

Der Wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Christian Buchholz, kritisierte die nach einem Pressebericht geplante Schließung des „Knorr Bremse“-Tochterunternehmens „Hasse & Wrede“ in Marzahn:

 

„Marktwirtschaft ist eine gute Sache und jeder mit etwas Wirtschaftsverstand hat Verständnis dafür, dass Unternehmen kostenbewusst arbeiten müssen. Wenn aber, wie im vorliegenden Fall, ein profitabler Betrieb mit mehr als einhundertjähriger Tradition geschlossen wird, obwohl die Belegschaft über Jahre Mehrarbeit bei unverändertem Gehalt akzeptiert hat, um den Betrieb zu sichern, dann kann das Mutterunternehmen ‚Knorr Bremse‘ für dieses Vorgehen kein Verständnis bei den Berlinern erwarten.

 

Die AfD-Fraktion ist in dieser Frage solidarisch mit den betroffenen Beschäftigten. Wir fordern ‚Knorr Bremse‘ auf, die Produktion von ‚Hasse & Wrede‘ in Berlin zu belassen und nicht ins Ausland zu verlagern. Die jahrelangen Vorleistungen der Mitarbeiter zur Sicherung ihres Unternehmens dürfen von ‚Knorr Bremse‘ nicht ignoriert, sondern müssen gewürdigt werden. Wenn die Beschäftigten jetzt trotz aller Bemühungen und trotz ihrer produktiven Arbeit zur Gewinnmaximierung entlassen werden, zeigt ‚Knorr Bremse‘ die hässlichste Fratze des Kapitalismus

 

Wirtschaftssenatorin und Regierender Bürgermeister sind aufgefordert, sich für den Erhalt des Traditionsunternehmens in Berlin einzusetzen und dem Parlament über ihre Schritte zu berichten.“

 

 

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