Privatisierungsinitiative zu Gunsten von Mietern

20.03.2017

Der wohnungspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Harald Laatsch, hat angesichts der jüngsten Medienberichte über voraussichtlich steigende Mieten trotz sinkender Kaufpreise (Berliner Zeitung) und die Wirkungslosigkeit sozialistischer Eingriffe in den Mietmarkt (rbb) seine Forderung nach einer Privatisierungsinitiative zu Gunsten von Mietern bekräftig:

„Die aktuellen Erkenntnisse verdeutlicht erneut, in welcher Abhängigkeit von ihren Vermietern die meisten Menschen leben und wie nachteilig es ist, dass Wohneigentum in Deutschland und speziell in Berlin im europäischen Vergleich unterrepräsentiert ist: Während in Frankreich rund 64 Prozent der Wohnungen von den Eigentümern selbst genutzt werden, in Griechenland 75 Prozent und in Rumänien sogar 96 Prozent, sind es in Deutschland gerade einmal 52 Prozent (stand 2015). Und Berlin steht mit nur 15 Prozent deutschlandweit als Schlusslicht da.

Die AfD fordert seit langem eine Privatisierungsinitiative zu Gunsten der Wohnungsmieter. Leider muss der rotrotgrüne Senat, dem doch angeblich die ‚kleinen Leute’ so am Herzen liegen, hier wieder einmal zum Jagen getragen werden. Die AfD-Fraktion Berlin wird daher demnächst einen Antrag ins Abgeordnetenhaus einbringen, mit dem das Land Berlin aufgefordert wird, eine Bundesratsinitiative zu starten, um die Grunderwerbssteuer beim Erwerb selbstgenutzter Immobilien zu streichen. Dies wäre ein erster Schritt, damit auch Normalverdiener leichter zu ihren eigenen vier Wänden kommen. 

Wir wollen die Menschen vor unnötigen Belastungen schützen befreien. Wohnungseigentum ist der sicherste Schutz vor Mieterhöhung, Altersarmut und Spekulation!“

 

 

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie