Tatsächlich mehr als 251.000 Berliner ohne Arbeit / Effektive Bekämpfung von Arbeitslosigkeit nur bei ehrlicher Statistik möglich

31.03.2017

 

Der Arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Andreas Wild, kritisiert die soeben veröffentlichte Arbeitsmarktstatistik der Bundesanstalt für Arbeit als verkürzend und irreführend:

 

„Es ist Augenwischerei, lediglich von 174.629 Erwerbslosen in Berlin zu sprechen. Hinzu kommen nämlich, bei genauer Erfassung, mehr als 77.000 als ‚unterbeschäftigt’ kategorisierte, aber tatsächlich arbeitslose Personen, die lediglich in Ausbildungs- und Förderprogrammen ‚geparkt‘ werden.

 

Im Ergebnis müssen also, bei korrekter Erfassung, mehr als 251.000 erwerbsfähige Berliner als arbeitslos bezeichnet werden. Dabei sind jedoch mehrere Zehntausend Asylbewerber noch nicht eingerechnet. Die offizielle Statistik schönt die Zahlen also nicht nur in erheblichem Maße, sondern sie ist auch unvollständig.

 

Um die hohe Arbeitslosigkeit nachhaltig zu bekämpfen und alle Berliner in Arbeit zu bringen, müssen alle Ursachen von Arbeitslosigkeit klar erkannt und benannt werden. Der Senat muss daher bei der Bundesregierung darauf hinwirken, dass die Arbeitslosenstatistik die tatsächlichen Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt.

 

Dazu gehört neben der Angabe der tatsächlichen Erwerbslosenzahl auch eine ehrliche Antwort auf die Frage, wieviel Arbeitslosigkeit Berlin und Deutschland insgesamt durch die massenhafte Aufnahme von Asylbewerbern unter Außerachtlassung des geltenden Rechts importiert haben.

 

Merke: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar! (Ingeborg Bachmann)“

 

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