Fall Baberowski ist Probe aufs Exempel für Freiheit der Wissenschaft

11.04.2017

Der wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin, Martin Trefzer, erklärt zu den linksradikalen Angriffen auf Prof. Jörg Baberowski:

 

„Es ist zu begrüßen, dass sich das Präsidium der Humboldt-Universität und der Vorstand der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Verleumdungen gegenüber dem renommierten Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski entgegengestellt haben. Die Bestrebungen linksradikaler Kreise, die weithin anerkannte Forschung von Prof. Baberowski mit haltlosen Unterstellungen zu diskreditieren, stellen den infamen Versuch dar, einen unbequemen Wissenschaftler mundtot zu machen. Die Diffamierungskampagne gegen Jörg Baberowski zielt darauf ab, unabhängige Forschung zu delegitimieren und den wissenschaftlichen Diskurs zu reglementieren.

 

Bereits die Einschüchterungsversuche gegenüber Prof. Herfried Münkler und die erpresserische Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften an der HU Berlin unter dem Motto, „Die Uni muss sterben, damit wir leben können“, stellten der Wissenschaftsfreiheit in Berlin kein gutes Zeugnis aus. Die Wissenschaftsfreiheit braucht heute mehr denn je starke Fürsprecher unter den Studenten und Lehrkräften, wollen die Universitäten nicht zu einer willfährigen Erfüllungsgehilfin ideologisch fanatisierter Gruppen an den Hochschulen werden. Eine ähnliche Erkenntnis hatte Anfang der 1970-er Jahre zur Gründung des Bun

 

des Freiheit der Wissenschaft geführt. Diese verdiente Organisation, die Ende 2015 aufgelöst wurde, fehlt heute.“

 

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