Scholtysek (AfD): Neue Busspuren nur mit Augenmaß!

18.04.2017

 

Der Verkehrspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek, fordert, bei der Planung neuer Busspuren maßvoll vorzugehen:

 

„Das jetzt in den Medien berichtete Anliegen der BVG, die Streckenlänge der Busspuren in Berlin nahezu zu verdoppeln, ist aus Sicht des Unternehmens nachvollziehbar. Allerdings müssen bei der Planung neuer Busspuren die Belange anderer Verkehrsträger ausreichend berücksichtigt werden.

 

So würde zum Beispiel die offenbar gewünschte Busspur in der Kantstraße durch die damit einhergehende Reduzierung auf nur eine frei befahrbare Spur je Richtung eine massive Behinderung des Individual- und vor allem des Lieferverkehrs bedeuten.

 

Gerade an diesem Beispiel wird deutlich, dass die Behinderung des Busverkehrs häufig allgemeiner Natur sind, denn in der Kantstraße könnte der Verkehr zu allen Tageszeiten weitgehend störungsfrei fließen, wenn endlich entschieden gegen die Unsitte des Haltens, Parkens und Lieferns in der zweiten Spur vorgegangen würde.

 

Spitzen der Bezirksämter wollen schnelles Geld, wirkliche Ordnung interessiert die Altparteien nicht. Man widmet sich lieber dem Aufschreiben von Parksündern, bei denen keine Konfrontation mit den Fahrern zu erwarten ist. Hier könnte leicht eine spürbare Beschleunigung des gesamten Verkehrs und damit auch des Busverkehrs erzielt werden.

 

Trotz aller entgegengesetzten Behauptungen werden, bei Einzelbetrachtung aller Verkehrsträger, die Hauptlast des Personenverkehrs und mehr als 90 Prozent des Lieferverkehrs durch das Auto, vom PKW bis zum Lastwagen, erbracht. Diese Verkehrsträger sind überlebenswichtig für Berlin und dürfen nicht einseitig zu Gunsten des Busverkehrs benachteiligt werden“

 

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