„House of Jazz“ nicht blockieren / Berlins Kultur braucht Leuchtturmprojekte

20.04.2017

Der Kulturpolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Dr. Hans-Joachim Berg, fordert den Kultursenator auf, das geplante und vom Bund finanzierte „House of Jazz“ nicht zu blockieren:

 

„Die Arroganz, mit der Klaus Lederer 12,5 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für das Projekt ‚House of Jazz‘ des Weltstars Till Brönner ablehnt, erinnert fatal an Klaus Wowereits unsägliche Aussage ‚Wir brauchen keinen reichen Onkel aus Amerika‘, mit der dieser einst einen Millioneninvestor aus den USA verprellte.

 

Brönners Projekt ist eine großartige Chance für Berlin, seine Position als deutsche Jazz-Metropole mit einem Leuchtturmprojekt zu unterstreichen und zu festigen. Dass Lederer nichts Besseres einfällt, als das Geld zu Gunsten von sogenannten Basisprojekten umwidmen zu wollen, zeigt das engstirnige Niveau, auf dem seine Kulturpolitik rangiert.

 

Berlins vielfältiges Kulturleben ist ein Pfund, mit dem die Stadt gar nicht genug wuchern kann. Die sogenannte Basiskultur gehört dazu, aber eben auch Leuchttürme. Und wenn Berlin einen solchen Leuchtturm quasi als Geschenk auf die Türschwelle gelegt bekommt, dann sind die zuständigen politischen Entscheidungsträger gut beraten, nicht kleingeistig daran herumzumäkeln und es schon gar nicht schroff abzulehnen.“

 

 

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