Google-Campus darf nicht an Kreuzberger Kiez-Engstirnigkeit scheitern / Senat muss Genehmigungsverfahren an sich ziehen

24.04.2017

Der Wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Christian Buchholz, kritisiert die Weigerung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, die Baugenehmigung für den geplanten „Google-Campus“ im früheren Umspannwerk Ohlauer

 

Straße zu erteilen:

 

„Wieder einmal versucht die berüchtigte linksgrüne Engstirnigkeit in Keuzberg, ein international beachtetes Leuchtturmprojekt eines Weltkonzerns zu verhindern. Nachdem vor fünf Jahren das BMW-Guggenheim-Lab nach massiven Drohungen aus der linksextremistischen Szene seine Pläne absagen musste, einen temporären Standort in Kreuzberg zu beziehen, ist es beim Projekt von Google die Verwaltung selbst, die torpediert.

 

Allerdings darf man davon ausgehen, dass es hier nicht, wie behauptet, um ruhebedürftige Anwohner geht, sondern um das Erhalten des grünalternativen Status Quo. Offensichtlich ist dem Bezirksamt keine Ausrede zu dumm, um alles zu verhindern, was die ökolinke Szene des Bezirks stören könnte. Veränderungen sollen um jeden Preis verhindert werden, erst recht, wenn sie nach Aufwertung oder gar Business aussehen.

 

Der Regierende Bürgermeister gab sich bei der Bekanntgabe der Google-Pläne vor einem halben Jahr begeistert, er sprach von einem ‚guten Tag für Berlin‘ und freute sich, dort entstehe ‚ein neuer Ort der Kooperation, der Kreativität und des Entrepreneurship‘.

 

Der Google-Campus ist ein Projekt von gesamtstädtischer Bedeutung. Wenn der Bezirk das nicht begreift, muss Müller seinen Worten nun Taten folgen lassen und dem Bezirk die Zuständigkeit über dieses Projekt entziehen. Rücksicht auf den grünen Koalitionspartner wäre fehl am Platze, denn die gesamtstädtischen Interessen Berlins sind wichtiger als die Befindlichkeiten des linksgrünen kreuzberger Biotops.

 

London, Madrid, Seoul, Sao Paulo, Tel Aviv und Warschau sind bereits Standorte von Google-Campuseinrichtungen, mit denen Startup-Unternehmen unterstützt und gefördert werden sollen. Berlins Eintritt in diesen Kreis darf nicht an der kreuzberger Kiez-Engstirnigkeit scheitern.“

 

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie