Bildungssenatorin Scheeres versagt in der Schulpolitik

27.04.2017

Der bildungspolitisch Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Franz Kerker,hat Bildungssenatorin Scheeres Versagen in der Schulpolitik vorgeworfen:

 

 

„Die geplante Kooperation zwischen Sekundarschulen und Gymnasium bzw. Berufsschulen, um Sekundarschülern den Weg zum Abitur zu ebnen, wird im Desaster enden. Das Berliner Abitur steht schon jetzt im Ruf eines der Schlechtesten im gesamten Bundesgebiet zu sein. Dieser Zustand wird sich durch eine solchen Ansatz weiterverschärfen. Frau Scheeres verkennt, dass das Abitur nicht für jedermann geeignet ist. Es soll nicht nur zum Studieren berechtigen, sondern auch tatsächlich befähigen. Schon heute ist das beim Berliner Abitur aber oft schonnicht mehr der Fall. Nach Überzeugung der AfD darf das Abitur nicht zum Regelabschluss werden. Darum sehen wir die Pläne von Rotrotgrün mit großer Sorge.

 

 

Richtig wäre es vielmehr, Berlins Schulen endlich so auszustatten, dass sie wieder durchgehend befähigt werden, qualitativ anspruchsvollen Unterricht anzubieten. Doch davon sind wir zur Zeit noch sehr weit entfernt: Die Bausubstanz ist oft miserabel, es fehlt an modernen Lehrmitteln und Berlin bezahlt seine Lehrer im Bundesvergleich viel zu schlecht. Außerdem haben neue Lehrer in Berlin, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, nach wie vor keine Aussicht auf Verbeamtung, und überdies müssen Universitätsabsolventen, die die Studienratslaufbahn einschlagen wollen, damit rechnen, an Grundschulen eingesetzt zu werden.

 

Die AfD fordert darum statt Abiturexperimenten eine konkrete Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrer. Dazu gehören bessere Bezahlung sowie Schulen, die technisch und baulich auf dem neuesten Stand sind und nicht zuletzt einschneidende Maßnahmen gegen die Ghettoisierung von Schulen in Problemkiezen. Rund 16.000 neue Lehrer werden in Berlin in den nächsten sieben Jahren benötigt. Dieser Bedarf wird aus dem normalen Absolventenpool nur schwer zu decken sein. Deshalb müssen auch die Möglichkeiten für Umsteiger verbessert werden. So wäre ein Angebot für eine berufsbegleitende Umschulung in den Lehrerberuf ein wichtiger Schritt, um qualifizierte Quereinsteiger zu gewinnen.“

 

 

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