Mit ihrem Flugverkehrsverhinderungskonzept verabschiedet sich die SPD aus der Realität

27.04.2017

Zu den jetzt bekannt gewordenen Plänen einer SPD-Fachkommission, den Flugverkehr von und nach Berlin auf dem heutigen Stand einzufrieren, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank-Christian Hansel:

 

„Offenbar hat sich in der einstmals großen Volkspartei SPD nunmehr endgültig der Wahn durchgesetzt, die Wirklichkeit habe sich nach sozialdemokratischen Parteitagsbeschlüssen zu richten. Mit den jetzt bekannt gewordenen Plänen des SPD-Fachausschusses Verkehr verabschieden sich die Sozialdemokraten jedenfalls nachhaltig aus der Realität.

 

Zudem offenbaren sie eine tiefsitzende Sehnsucht nach Planwirtschaft: Der Fugverkehr soll sich den Kapazitäten anpassen und nicht umgekehrt, die Bürger sollen umerzogen oder gleich gezwungen werden, mit Bus oder Bahn zu verreisen oder für den Urlaub auf das Fahrrad umzusteigen. Man wundert sich, dass das Reisen aus und nach Berlin nicht konsequenterweise gleich komplett verboten werden soll, idealerweise unterstützt durch den Bau einer Mauer rund um die Stadt.

 

Die SPD versucht hier anscheinend, ihre Koalitionspartner in punkto weltfremder Ökoideologie und sozialistischer Vorschreiberei noch zu übertreffen. Was sie der Öffentlichkeit dabei als ernsthafte Politik verkaufen will, ist ein derart grotesker Fall von ideologischer Weltfremdheit, dass man es nicht mal ins Lächerliche ziehen muss, weil es dort bereits fest verwurzelt ist. Der Vorschlag, die Lufthansa mit fliegenden Teppichen auszustatten, ist vermutlich bereits angedacht, und da auch Busse Abgase verursachen, kommen in Kürze bestimmt Postkutschen ins Gespräch.

 

Was die SPD-Kommission vorschlägt, ist nichts weniger als ein Flugverkehrsverhinderungskonzept, mit dem Berlin von der internationalen Entwicklung, vom weltweiten Reiseverkehr und vom globalen Business abgeschnitten würde und mit dem die Berliner zu einem Reiseverhalten umerzogen werden sollen, das zuletzt im späten 19. Jahrhundert aktuell war.

 

Überall auf der Welt dienen Flughäfen als Wachstumsmotoren für ihre jeweilige Region; in Berlin wollen die Sozialdemokraten diesen Motor offenbar abwürgen, bevor er überhaupt gestartet ist. Man würde sich ja fragen, was sich die Autoren der Vorschläge dabei gedacht haben, wenn die Antwort nicht so offensichtlich wäre: Gar nichts. Sollte das geophysikalische Institut der FU heute seismische Erschütterungen im Bereich des Zehlendorfer Waldfriedhofes registrieren, ist die Ursache klar: Willy Brandt rotiert aus Verzweiflung über seine Partei in seinem Grab.“

 

 

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