Baustellenmanagement funktioniert weiterhin nicht / Autos dürfen laut Verwaltung behindert werden, Radfahrer nicht

02.05.2017

Der Verkehrspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek, kritisiert die einseitige Prioritätensetzung der Verwaltung zu Lasten des motorisierten Verkehrs bei Baustellengenehmigungen:

 

„In der Invalidenstraße zeigt sich wieder einmal die komplette Unfähigkeit des Senats, ein auch nur einigermaßen funktionierendes Baustellenmanagement umzusetzen: Obwohl die Straße bis vor eineinhalb Jahren Baustelle war, und dies zuvor fast vier Jahre lang, ist sie derzeit schon wieder aufgerissen, weil Vattenfall Kabel zum Anschluss eines Umspannwerkes in der ‚Europa-City‘ verlegt.

 

Warum dieses Kabel nicht schon im Zuge der letzten Bauarbeiten verlegt wurde, ist unerklärlich. Noch unverständlicher wird dies angesichts der Tatsache, dass die Notwendigkeit dieser Kabelverlegung damals bereits bekannt war und zu diesem Zweck schon Kabeltrassen eingebacht wurden. Offenbar hat das Baustellenmanagement in diesem Fall wieder einmal geschlafen, so dass nun bis mindestens August wieder täglich Tausende von Autofahrern im Stau stehen müssen.

 

Das allerdings scheint die zuständigen Stellen nicht weiter zu stören. Im Gegenteil gewinnt man den Eindruck, dass dies als durchaus willkommener Nebeneffekt gesehen wird. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Genehmigungsbehörde es zwar zur Auflage gemacht hat, dass Fußgänger- und Radverkehr nicht eingeschränkt werden dürfen, die Vermeidung von Behinderungen des Autoverkehrs jedoch keine Rolle spielte?

 

Hier zeigt sich die einseitige, chronisch autofeindliche Einstellung von Rotrotgrün wieder in ganzer Deutlichkeit: In ihrem Autohass legen es die Koalitionäre offenbar darauf an, dass die Berliner täglich Zeit und Geld in einem unnötigen Stau verschwenden müssen.“

 

 

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