BVG-Fahrzeugmangel / ÖPNV finanzierbar und bedarfsgerecht planen

03.05.2017

Der ÖPNV-Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Berliner Abgeordnetnehaus, Gunnar Lindemann, hat angesichts des anscheinend drohenden Fahrzeugmangels bei der BVG zu einer differenzierten Sicht der Dinge gemahnt:

 

„Natürlich muss die BVG auf einen funktionstüchtigen Wagenparkt zurückgreifen können, um ihren Auftrag zu erfüllen. Vor der Abgabe der Wunschliste steht jedoch die Ausarbeitung eines gleichermaßen finanzierbaren und bedarfsgerechten Nahverkehrsplans.

 

Hier ist insbesondere der Senat in der Pflicht, ein wirklichkeitsnahes Bild der Mobilität in der Stadt zu zeichnen. Wo muss ÖPNV ausgebaut werden und wo kann er zurückgefahren werden? Welche öffentlichen Verkehrsmittel sind geeignet, die Beförderungsherausforderungen der Zukunft zu bewältigen und welche eher nicht? Hier wird derzeit noch viel zu wenig nach vorne gedacht. Der Tram wird zu Lasten des Individualverkehrs eine zu hohe Priorität eingeräumt, der Ausbau des viel schnelleren und effektiveren U-Bahnnetzes wird dagegen unbedacht auf die lange Bank geschoben. 

 

Die AfD-Fraktion fordert darum vom Senat, schnell die Entwicklung eines langfristigen Verkehrskonzeptes für die Stadt und ihr Umland voranzutreiben, das natürlich den ÖPNV voran bringt und modern aufstellt, gleichzeitig aber gezielt mit Investitionen umgeht und den wichtigen Individualverkehr ideologisch nicht verteufelt.“

 

 

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