VBB-Firmenticket muss attraktiver werden – Mindestabnahme streichen, Abo verbilligen

15.05.2017

Gunnar Lindemann, Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus für den Öffentlichen Personennahverkehr, fordert den Senat auf, das VBB-Firmenticket zu vergünstigen und damit attraktiver zu gestalten:

 

„Grundsätzlich ist das Firmenticket eine gute Sache, um die Benutzung von BVG und S-Bahn für die Berliner attraktiver zu machen. Allerdings sind die dafür gewährten Nachlässe zu gering, um die Nachfrage nach diesem Angebot wirklich nachhaltig zu steigern. Größtes Hindernis ist zudem die bislang geforderte Mindestabnahme von 50 Stück, die es kleineren Betrieben unmöglich macht, ihren Mitarbeitern den Vorteil des Firmentickets zukommen zu lassen.

 

Die AfD-Fraktion fordert den Senat daher auf, die Konditionen für das VBB-Firmenticket deutlich attraktiver zu gestalten. Zuallererst muss die Mindestgrenze abgeschafft werden; der Bezug von Firmentickets sollte jedem Unternehmen und jedem Freiberufler ermöglicht werden, unabhängig von der Zahl der Beschäftigten.

 

Außerdem muss der auf das Firmenticket gewährte Nachlass deutlich angehoben werden. Aus unserer Sicht sollte die Ersparnis gegenüber den vergleichbaren Abonnementtarifen für die VBB-Umweltkarte mindestens 20 Prozent betragen.

 

Die AfD-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag zur nächsten Sitzung des Abgeordnetenhauses am 18. Mai eingebracht. Die rotrotgrünen Parteien haben dann die Gelegenheit, zu beweisen, wie ernst es ihnen tatsächlich damit ist, den ÖPNV attraktiver zu gestalten.“

 

 

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