Unser Vorschlag - Keine neue Fußballarena, aber intelligente Weiterentwicklung des Olympiastadions

22.05.2017

 

Der sportpolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Berliner Abgeordnetenhaus, Frank Scheermesser, hat sich erfreut gezeigt, dass nach anfänglicher Ablehnung nun doch über den von ihm angeregten Vorschlag zum Umbau des Olympiastadion zu einer reinen Fußballarena diskutiert wird:

 

„Um den Interessen von Hertha BSC entgegenzukommen, hatte die AfD-Fraktion bereits zu Beginn der jüngsten Stadiondebatte vorgeschlagen, das Olympiastadion zu einer reinen Fußballarena umzubauen. Wesentliche Merkmale eines weiterentwickelten Olympiastadions könnten, so unser Vorschlag, der nun von Hertha BSC aufgegriffen wurde, die Entfernung der Laufbahnen und Sprunggruben, die Absenkung des Spielfeldes und die Verlängerung der Zuschauertribünen bis an den künftigen Spielfeldrand sein. Leichtathletikveranstaltungen könnten dann, wie ohnehin geplant, in ein neues extra dafür vorgesehenes Stadion im Jahn-Sportpakt umziehen.

 

Wir freuen uns, mit dieser Anregung eine denkbaren Weg in die Zukunft gewiesen zu haben und begleiten das Projekt gerne kompetent und aktiv weiter. So kann es gelingen, zum einen die nachgefragte Kapazität des Stadions für Spitzenspiele zu erhöhen und gleichzeitig das Publikum deutlich näher ans Geschehen heranzuholen. Ohne die Bundesliga würde das Stadion rund die Hälfte seiner Veranstaltungen verlieren und über lange Zeiträume ungenutzt bleiben. Und für den Investor Hertha BSC wären die Kosten eines Umbaus viel geringer als bei einem kompletten Neubau. Allerdings muss der Verein alleine für den Umbau aufkommen. Den Einsatz von Steuergeldern lehnen wir ab.

 

Die AfD hält es für richtig, das Olympiagelände in seiner bisherigen Struktur zu erhalten und kein zusätzliches Stadion in der Nachbarschaft zu bauen. Nicht ohne Grund steht das Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Gleichzeitig erschien uns der ursprüngliche Neubauplan von Hertha BSC wenig durchdacht zu sein. Nach der nun zum Glück in den Hintergrund tretenden Idee läge der Neubau in unmittelbarer Nähe zur Wohnhäusern. Deren Bewohner hätten eine deutliche höhere Lärmbelastung hinnehmen müssen. Darum haben wir einen Stadionneubau von Beginn an abgelehnt.“

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