Wir werden uns von Rotrotgrün nicht ausbremsen lassen - kein Tempo 30 auf Hauptstraßen!

13.06.2017

Der Verkehrspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek, hat sich gegen Pläne der Verkehrssenatorin ausgesprochen, in einigen Hauptstraßen Tempo 30 vorzuschreiben und so den Hauptstadtverkehr noch mehr auszubremsen:

 

„Kaum ein Tag vergeht, an dem Frau Günther und der rotrotgrüne Stausenat nicht einen neuen Vorschlag zur Behinderung des Autoverkehrs aus dem Hut ziehen. Jetzt wird die Umsetzung der alten aber unverändert wahnwitzigen Idee „Tempo 30 auf Hauptstraßen“ auf die öffentliche Agenda gesetzt. Begründet wird dieser Autohasser-Vorstoß mit einem Überschreiten der Höchstwerte für Stickoxid. Bei näherem Hinschauen zeigt sich allerdings, dass hier wieder einmal purer Aktionismus ohne jede inhaltliche Substanz betrieben wird.

 

Tatsächlich sind Tempolimits per se kein Mittel zur Luftverbesserung, denn ein langsam fahrendes Auto stößt nicht zwangsläufig weniger Schadstoffe aus. Bei Tempo 30 müssen viele Autos in einem niedrigeren Gang gefahren als bei 50 km/h, so dass der Motor mit höherer Drehzahl läuft. In Verbindung mit der verlängerten Durchfahrzeit stößt ein mit 30 km/h fahrendes Fahrzeug daher auf seiner Fahrstrecke häufig sogar mehr Schadstoffe aus als eines, das den jeweiligen Straßenabschnitt in einem höheren Gang schneller durchfährt.

 

Ein weiterer Aspekt bleibt in den Überlegungen der Verkehrssenatorin unbeachtet: Wenn auf Hauptstraßen nicht mehr mit 50 km/h gefahren werden darf, verlieren sie ihren Attraktivitätsvorteil gegenüber den Nebenstraßen. In der Folge werden mehr Verkehrsteilnehmer Schleichwege durch Wohngebiete suchen und damit dort für mehr Verkehr sorgen. Es kann jedoch nicht Ziel vernünftiger Politik sein, Verkehr von Haupt- auf Wohnstraßen zu verlagern.

 

Im Einklang mit der Berliner Wirtschaft, die zu Recht erhebliche Behinderungen des für Berlin lebenswichtigen Wirtschaftsverkehrs fürchtet, fordert die AfD Frau Günther daher auf, ihre schädlichen und wieder einmal von reiner Autohasser-Ideologie getriebenen Pläne wieder zu den Akten zu legen und dort zu belassen. Wir werden uns von Rotrotgrün nicht ausbremsen lassen!“

 

 

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