Von wegen Fahrradfreunde – Rotrotgrün lehnt Mitnahme im Schienenersatzverkehr ab

16.06.2017

Gunnar Norbert Lindemann, Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus für Angelegenheiten des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, wirft den rotrotgrünen Senatsparteien vor, den Fahrradverkehr nur dann fördern zu wollen, wenn damit der Autoverkehr behindert wird:

 

„In der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses haben alle Parteien den Antrag der AfD abgelehnt, bei S-Bahn-Schienenersatzverkehr außerhalb des S-Bahnrings in ausgewählten Bussen die Mitnahme von Fahrrädern durch entsprechende Anhänger zu ermöglichen (DS 18/0278).

 

Die rotrotgrünen Senatsparteien haben damit eindrücklich gezeigt, dass ihr permanent behauptetes Interesse, den Fahrradverkehr in Berlin zu stärken, nur vorgeschoben ist. 

 

Hier hätte die Möglichkeit bestanden, mit einer einfachen und vergleichsweise preiswerten Maßnahme die Benutzung von Fahrrädern für Bewohner der Bereiche außerhalb der City auch bei Teilsperrungen des S-Bahnnetzes attraktiv zu halten.

 

Rotrotgrün jedoch gibt lieber 50 Millionen Euro aus, um Radspuren auf den Asphalt zu pinseln oder Straßen durch Umbauten dauerhaft enger zu machen. Damit entlarvt sich die angebliche Fahrradfreundlichkeit des Senats als bloßer Vorwand zur Behinderung des Autoverkehrs.

 

Dass auch CDU und FDP mit Rotrotgrün gestimmt haben, sagt über die Haltung dieser angeblichen Oppositionsparteien alles aus.“

 

 

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