Nur attraktive ÖPNV-Angebote motivieren Autofahrer zum Umsteigen

20.06.2017

Zu Pressemeldungen, denen zufolge die Regionalbahnstrecken um und in Berlin bereits jetzt an der Kapazitätsgrenze arbeiten und ein weiterer Zuwachs an Pendlerverkehr das System überlasten würde, sagt der Verkehrspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek:

 

„Hier zeigt sich, wie irregeleitet die rotrotgrüne Autohasserpolitik ist. Beim derzeitigen Zustand der Nahverkehrsinfrastruktur ist das Auto ein unverzichtbarer Bestandteil des Modalmixes im Personen-Nahverkehr.

 

Schon vor Jahren ließ zum Beispiel die BVG verlauten, im Grunde sei sie froh über jeden Berliner, der in den Zeiten der Rush Hour nicht die öffentlichen Verkehrsmittel benutze, weil diese dann ohnehin am Rande ihrer Leistungsfähigkeit stünden. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

 

Besonders verlogen ist dabei die Position der Grünen: Einerseits hetzen sie bei jeder Gelegenheit gegen das Auto, andererseits agieren sie oder ihre Vorfeldorganisationen gegen jede Infrastrukturmaßnahme, die geeignet wäre, die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver zu machen. Sei es wegen irgendwelcher individueller Betroffenheiten, sei es wegen angeblicher seltener Pflanzen, die seltsamerweise immer da wachsen, wo neue Verkehrswege gebaut werden sollen – Grüne, BUND & Co. Sind stets in vorderster Reihe, wenn es ans Verhindern geht.

 

Tatsache ist: Solange Nutzer von BVG, S- oder Regionalbahn morgens und abends in überfüllten Zügen sardinendosenähnliche Verhältnisse erleiden müssen (besonders attraktiv bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen), wird das Auto mit genug Platz und Klimatisierung immer die attraktivere Wahl sein.

 

Daran ändern auch die unzähligen Repressalien und Schikanen nichts, die sich rotrotgrün permanent für die Autofahrer ausdenkt. Wer Autofahrer zum Umsteigen auf den ÖPNV motivieren will, muss den ÖPNV attraktiver machen. Dazu gehören Investitionen in die Infrastruktur ebenso wie modernere Technik und Fahrzeuge.“

 

 

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