Kollatz-Ahnen schürt mit Phantasiekosten diffuse Ängste gegen Tegel

26.06.2017

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Christian Hansel, wirft Finanzsenator Kollatz-Ahnen vor, mit überzogenen Kostenbehauptungen Stimmung gegen die Offenhaltung des Flughafens Tegel zu machen:

 

„Bei jeder Äußerung, die der Finanzsenator zu Tegel abgibt, vermehren sich die angeblichen Kosten auf wundersame Weise. Kostete der Schallschutz für die Anwohner vor ein paar Tagen noch angeblich 400 Millionen Euro, so sollen es nach seinem jüngsten Interviewmarathon mit den berliner Zeitungen schon 1,5 bis 2 Milliarden Euro sein. Hinzu kommen laut Kollatz-Ahnen angebliche Ertüchtigungskosten für den Flughafen selbst in angeblicher Höhe von 1,1 Milliarden Euro.

 

Leider vergisst der Senator regelmäßig anzugeben, wie er auf diese Horrorzahlen kommt, und da er für diese Summen die einzige auffindbare Quelle ist, darf man wohl getrost davon ausgehen, dass Kollatz-Ahnen sich diese Beträge schlicht ausgedacht hat – bei einem Finanzsenator, von dem man korrekten Umgang mit Zahlen erwarten darf, ein zumindest irritierendes Gebaren.

 

Tatsache bleibt: Der BER wird schon bei seiner Eröffnung, so sie denn jemals stattfindet, zu klein sein, um den weiterhin stark steigenden Berlin-Flugverkehr aufnehmen zu können. Tatsache bleibt: Tegel funktioniert und wird weiterhin benötigt. Tatsache bleibt: Außer der Beuth-Hochschule gibt es nicht einen einzigen Interessenten für die Nachnutzung von Tegel als High-Tech-Standort; die immer wieder angeführten angeblichen 20.000 dort zu schaffenden Arbeitsplätze existieren nicht mal auf dem Papier.

 

Kollatz-Ahnen arbeitet mit frei erfundenen Zahlen, um diffuse Ängste bei den Bürgern zu schüren, damit diese die von Rotrotgrün um jeden Preis und zum Schaden Berlins gewollte Schließung des Flughafens absegnen. Das ist unredlich und der Wichtigkeit des Themas nicht angemessen.

 

Der Finanzsenator wird am 24. September feststellen, dass die Berliner nicht so dumm sind, ihm auf den Leim zu gehen. Der absehbare Erfolg des Volksentscheides pro Tegel wird somit für Kollatz-Ahnen zu einer persönlichen Niederlage werden. Er sollte schon mal seinen Rücktritt planen.“

 

 

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