Scholtysek (AfD): Planungen für die Frankfurter Allee zeigen den Autohass rotrotgrüner Verkehrsverhinderungspolitik

30.06.2017

Der Verkehrspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek, kritisiert die im gestrigen Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses vorgestellten Umgestaltungspläne für die Frankfurter Allee scharf:

 

„An den Planungen für die Frankfurter Allee zeigt sich der ganze Autohass der rotrotgrünen Verkehrsverhinderungspolitik. Da soll eine der Hauptmagistralen der Stadt, die für den Ausfallverkehr in Richtung Osten von eminenter Wichtigkeit ist, ohne Not von drei auf zwei Fahrstreifen verschmälert werden, natürlich um eine extrabreite Fahrradspur von satten 3,30 Metern hineinzuklotzen. Dass dieser Blödsinn nur die stadtauswärts führende Fahrbahn betrifft, macht ihn um kein Stück besser.

 

Der Quatsch wird noch quätscher durch den Umstand, dass auf der Frankfurter Allee bereits Radwege mit einer durchaus komfortablen Breite von 1,40 Meter existieren. Zwar sind diese auf dem Gehweg angelegt, aber auch der ist in dieser Straße nicht eben schmal, so dass für Fußgänger und Radfahrer durchaus genug Platz vorhanden ist.

 

Hinzu kommt, dass essentielle Fragen nicht einmal im Ansatz beantwortet sind. Erstens ist zu erwarten, dass der durch die Verdrängung der Autos entstehende Druck sich massiv auf die umliegenden Straßen auswirken wird. Zweitens ist vollkommen ungeklärt, wie der neue Radstreifen von Falschparkern und Lieferverkehr freigehalten werden soll. Die angekündigten Schwellen jedenfalls werden zumindest für Lieferfahrzeuge keine nennenswerte Hürde darstellen. Drittens und damit zusammenhängend wird der Lieferverkehr entweder komplett aus der Straße verdrängt oder aber gezwungen, sich verkehrswidrig zu verhalten. Und viertens schließlich gibt es keine Antwort auf die Frage, wo die Autos, die dort außerhalb des Werktagsverkehrs parken dürfen, künftig abgestellt werden können.

 

Zusammengefasst: Die Ideen der Verkehrsverwaltung sind wieder mal ein typisches Beispiel rotrotgrüner Autohasserpolitik. Es wird keinerlei Rücksicht auf Fakten genommen, sondern mit blindwütiger Ideologie und ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Interessen eines Großteils der Nutzer dieser Straße durchgepeitscht. Es spricht Bände, dass selbst SPD und Linken Unbehagen über diese Planung herrscht. Widerstand ist jedoch nicht zu erwarten, denn die größeren Senatsparteien lassen sich in Fragen der Verkehrspolitik von den Grünen am Nasenring durch die Manege führen. So wird es auch hier sein.“

 

 

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