Verwaltungsoffensive für Ehe für alle diskriminiert große Mehrheit der Berliner

21.07.2017

Die familienpolitische Sprecherin der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Jessica Bießmann, hat die Forderung der Grünen nach einer Verwaltungsoffensive zur Umsetzung der umstrittenen Ehe für alle kritisiert:

 

"Berlins Verwaltung ist am Boden, seit Jahren geht es vielerorts wegen Personal- und Ausstattungsmangel nur noch schleppend voran. Alle Berliner mussten es hinnehmen, weder der rotschwarze noch der rotrotgrüne Senat haben  sich daran bisher gestört und ernsthafte Gegenmaßnahmen eingeleitet. Geht es nach den Grünen, soll sich das jetzt plötzlich ändern. Aber nicht für alle, sondern nur für die laut Presseberichten 0,5% der Berliner, die eventuell ab Herbst die fragwürdige Ehe für alle eingehen wollen. 

 

Statt ein entspanntes Miteinander unterschiedlicher Lebensentwürfe zu unterstützen, fördern die Grünen mit einem solchen Politikansatz Neid und Missgunst. Die AfD lehnt eine solche einseitige Klientelpolitik für Minderheiten darum strikt ab. Hinzu kommt: Vorschnelle Aktionen in Sachen der sogenannten Ehe für alle sollten ohnehin unterbleiben, bis abschließend geklärt ist, ob der Beschluss des Bundestages verfassungsrechtlich überhaupt zulässig ist. Vorher verbietet sich aus Respekt vor dem Grundgesetz jede Verwaltungsoffensive.

 

 

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