Berlin hat laut IW Potential, aber Rotrotgrün verspielt es

25.07.2017

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland, Christian Buchholz, hat die Tatenlosigkeit des Senats hinsichtlich der mangelhaften Innovationskraft der Stadt kritisiert:

 

Die Erkenntnisse aus dem Innovationsatlas des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sind ein vernichtender Schlag für die Berliner Bildungs-, Forschungs-, Infrastruktur- und Wirtschaftspolitik. Entgegen aller Senatspropaganda steht unsere Stadt unverändert am Ende der Leistungs-Skala, wenn es um technischen Fortschritt, neue Patente und damit eine positive wirtschaftliche Entwicklung geht. Als Hauptursache definiert das IW die schlechte Bildungsinfrastruktur und fehlende steuerliche Anreize für Unternehmer. Unter dem Strich heißt das im Klartext: Der Standort Berlin ist wirtschaftsfeindlich und der Senat unfähig, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen!

 

Die AfD-Fraktion fordert darum eine Innovations- und Reindustriealisierungs-Offensive für unsere Stadt. Diese muss zuerst bei der Sanierung des maroden Bildungssystems ansetzen. Dazu zählen die Einstellung von ausreichend Lehrern, die Sanierung der Schulen und die Neuausrichtung des Unterrichtsniveaus nach dem Vorbild von Bayern oder Baden-Württemberg. In einem zweiten Schritt müssen die Angebote der staatlichen Universitäten und Hochschulen an den wirklichen Bedarf der Stadt und ihrer Unternehmen angepasst werden; also weniger Künstler und Sozialarbeiter, sondern mehr Naturwissenschaftler ausbilden. 

 

Weiter muss der Senat Berlin endlich zum unternehmerfreundlichen Standort machen. Dazu braucht die Stadt neben einer besseren Bildungslandschaft auch eine moderne Verkehrsinfrastruktur und eine wirtschaftsfreundliches Klima, in dem Unternehmer nicht als böse Kapitalisten geschröpft, sondern als Investoren, die Arbeitsplätze schaffen und den Standort voranbringen, empfangen werden. Dazu muss sich Rotrotgrün allerdings von seinen sozialistischen Träumereien lossagen. Sie bremsen unsere Stadt heute und für die Zukunft aus. 

 

Fakt ist: Wir müssen nicht auf ewig die Hauptstadt der Transferempfänger bleiben. Denn das Potential zu einer wirtschaftspolitischen Kehrtwende ist laut IW auch in Berlin vorhanden. Die AfD möchte diesen Schatz heben!“

 

 

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie