Tegel-Kostenlüge ist Propagandamasche

26.07.2017

Der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank-C. Hansel, hat die Tegel-Kostenlüge als Propagandamasche identifiziert und sieht TXL als Bauernopfer der BER-Pleite:

„Bei den angeblichen Kosten für die Sanierung des Flughafens Tegel handelt es sich um eine Phantasiezahl, die niemand überprüfen kann. Auf solche billige Senatspropaganda im Vorfeld der Volksabstimmung fallen wir nicht herein. Wirklich belastbar ist dagegen: Der BER wird nicht fertig. Wenn er in ein paar Jahren eröffnet, wird er zu klein. Die große Mehrheit der Berliner will Tegel behalten. 

Natürlich muss der der entstandene Investitionsstau in Tegel abgebaut werden. Dies kann der Flughafen aber bei laufendem Betrieb aus eigener Kraft erwirtschaften. Eine zusätzliche Belastung für die Berliner entsteht im Gegensatz zum BER-Fiakso nicht. Die jüngsten Zahlen sind also nicht mehr als Angstpropaganda, um die Stimmung noch einmal drehen zu wollen. Das wird aber bei den Berlinern nicht fruchten.

 

Die Verantwortung für den Zustand von Tegel tragen ganz klar die Altparteien, allen voran SPD und CDU. Sie haben über Jahre wider besseren Wissens alleine auf den BER gesetzt. Nun stehen sie vor dem terminlichen und finanziellen Scherbenhaufen der Baustelle in Schönefeld. Jetzt den erfolgreichen Flughafen Tegel dafür in Regress nehmen zu wollen, ist mehr als schäbig.“

 

 

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