Diesel nicht verteufeln

02.08.2017

 

Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek, hat sich gegen die laufende Anti-Diesel-Kampagne gestellt:

"Dieselbetriebene Autos verursachen mengenmäßig nur einen relativ geringen Anteil der Luftbelastung in Berlin. Alles andere ist billige Panikmache von Autohassern. Dies zeigt sich am Beispiel der Feinstaubwerte, die sich selbst durch ein komplettes Dieselverbot in der Innenstadt nicht wesentlich verbessern würden. Jenseits der offensichtlichen umweltpolitischen Sinnlosigkeit eines Verbots von Dieselmotoren, träfe eine solche Maßnahme vor allem Gewerbetreibende und normale Berliner. Sie wäre die Opfer einer ideologisch verbrämten und von blindem Autohass getriebenen Politik. 

So gibt es kein Konzept, wie die Versorgung des Innenstadtgebietes ohne dieselgetriebene Lieferfahrzeuge aufrecht erhalten werden soll. Lastenfahrrädern sind kaum eine Alternative. Auch bleibt unklar, wie Berlins Polizei und Feuerwehr zu ihren Einsätzen gelangen sollen, wenn ihre Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden. Ebenso schwer wiegt die Tatsache, dass ein Dieselverbot der Berliner Wirtschaft massiven Schaden zufügen würde. Handwerksbetriebe, Kleinunternehmen und Mittelständlern, die ihre Fahrzeuge nicht laufend erneuern können, müssten ihr Geschäft schließen. Auch das Taxigewerbe würde schwer getroffen, denn die Hälfte weit über 8.000 Taxis in Berlin läuft mit Diesel.

Alles in allem wäre die Umsetzung eines Dieselverbotes nicht anderes, als die kalte Enteignung von Zehntausenden von Bürgern und Gewerbetreibenden, deren Fahrzeuge von einem Tag auf den anderen de facto wertlos wären. Und es möge sich niemand in Sicherheit fühlen, der keinen Diesel fährt: Denn langfristiges Ziel von Rotrotgrün bleibt die Verbannung sämtlicher Autos aus Berlin. Die AfD stellt sich darum als einzige Partei klar gegen ein Dieselverbot, wie es derzeit von der Autohasser-Lobby vorangetrieben wird!"

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