Zimmerstraße endlich nach Peter Fechter benennen!

14.08.2017

Der Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski, unterstützt die Forderung der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) nach Umbenennung der im Bezirk Mitte gelegenen Zimmerstraße in „Peter-Fechter-Straße“:

 

„Am kommenden Donnerstag jährt sich die furchtbare Ermordung von Peter Fechter durch DDR-Grenzsoldaten zum 55. mal. DDR-Grenzer schossen Fechter bei seinem Fluchtversuch in der Zimmerstraße feige in den Rücken. Schwer verletzt blieb er im Todesstreifen liegen, und da die Grenzsoldaten sich nicht um ihn kümmerten und von westlicher Seite keine Hilfe möglich war, verblutete er buchstäblich vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Die grausamen Umstände seines Todes machten ihn zum bekanntesten der rund 200 Opfer der Berliner Mauer.

 

Es ist höchste Zeit, dass die Straße, in der Peter Fechter ermordet wurde, nach ihm benannt wird. Die AfD-Fraktion unterstützt daher die Forderung der UOKG, die Zimmerstraße in Peter-Fechter-Straße umzubenennen.

 

Da der Bezirk Mitte, der eine solche Umbenennung schon vor vier Jahren abgelehnt hat, vermutlich auch jetzt nicht die Größe, aufbringen wird, diesen überfälligen Schritt zu beschließen, muss der Senat diese Angelegenheit an sich ziehen. Das Gedenken an das bekannteste Maueropfer ist eine gesamtstädtische Aufgabe und darf nicht kleingeistigen und ideologisch fixierten Bezirksschulzen überlassen werden.

 

Man darf gespannt sein, ob der Müller-Senat die Notwendigkeit dieser Umbenennung zu erkennen imstande ist. Angesichts der Tatsache, dass die mehrmals umbenannte Partei der Mauermörder einen Teil der gut gepolsterten Senatssitze einnimmt, ist damit aber leider nicht zu rechnen. Die Erben von Ulbricht, Mielke und Honecker haben, wie sich an den Planungen für das ehemalige Polizeigefängnis in der Keibelstraße zeigt, kein Interesse an einer ernsthaften Aufarbeitung der SED-Diktatur oder auch nur an der Erinnerung an diese.

 

So ist leider zu erwarten, dass die einstmals gegen jede Form von Diktatur einstehende SPD erneut einknicken und vor den Linken kuschen wird. Es ist eine Schande, dass Peter Fechter unter diesem Senat keine Ehrung in Form einer Straßenumbenennung zuteil werden wird.“

 

 

Tags:

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie