Wer erschwingliche Mieten will, muss Bauen möglich machen / Verbote schaffen keinen Wohnraum

15.08.2017

Der Wohnungsbaupolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Harald Laatsch, kommentiert die Forderung des Mieterbundes nach mehr Modernisierungsverboten:

 

„Was der Mieterbund fordert, ist mehr Sozialismus in der Wohnungswirtschaft. Wohin dieser führt, hat man zum Ende der DDR gesehen: Verfallene Innenstädte, Wohnungen mit der Ausstattung der Nachkriegsjahre und dennoch Wohnungsnot mit staatlicher Zuteilung von Wohnraum.

 

Tatsache ist: Verbote jedweder Art, ob nun von Modernisierungen oder von Dachgeschossausbauten, schaffen keinen einzigen Quadratmeter Wohnraum. Leider hat sich diese Erkenntnis bei Rotrotgrün und seinen Vorfeldorganisationen, so auch beim Mieterbund, noch immer nicht durchgesetzt.

 

Den einzig richtigen und möglichen Weg, das Wachstum Berlins möglich zu machen und gleichzeitig die Mieten für breite Kreise der Bevölkerung erschwinglich zu halten, hat der Vorstandsvorsitzende der Berlin Hyp, Sascha Klaus, in einem Interview aufgezeigt: Wer mehr Wohnungen will und die Zersiedlung des Umlandes ablehnt, muss die Verdichtung innerhalb der Stadt ermöglichen.

 

Die durch viele Neubauten ohnehin aufgeweichte Traufhöhe von 22 Metern, die seinerzeit wegen der nicht höher reichenden Leitern der Feuerwehr eingeführt wurde, muss überdacht und maßvoll angehoben werden. An markanten Orten sollte zudem der Bau von Wohn-Hochhäusern ermöglicht werden.

 

Es bleibt dabei: Wer in einer wachsenden Stadt erschwingliche Mieten will, muss Bauen fördern, nicht verhindern. Es wird Zeit, dass auch Rotrotgrün diese einfache Logik verinnerlicht.“

 

 

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