Air Berlin muss als Unternehmen erhalten bleiben

23.08.2017

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank-Christian Hansel, fordert, die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin nicht zu zerschlagen:

 

„Es wäre sträflich, wenn vorliegende Angebote, Air Berlin als Ganzes zu übernehmen, aus politischen Erwägungen nicht in Betracht gezogen würden. Schon im Interesse der vielen langjährigen Mitarbeiter sollte jede Möglichkeit genutzt werden, die Fluggesellschaft als Gesamtunternehmen zu erhalten. Aus Berliner Sicht spielt auch der Erhalt der starken Marke Air Berlin eine Rolle, da sie ein Sympathieträger für die Stadt war und bleiben sollte.

 

Der bisherige Verlauf der Übernahmeverhandlungen und das Verhalten des ehemaligen Lufthansa-Managers Winkelmann an der Spitze von Air Berlin drängen jedoch leider den Verdacht auf, dass hier von Anfang an ein falsches Spiel gespielt wurde, um das Unternehmen zu zerschlagen und der Lufthansa einen massiven Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es ist geradezu skandalös, wie einseitig sich Mitglieder der Bundesregierung, namentlich die Wirtschaftsministerin und ihr Staatssekretär, hier positionieren.

 

Auch und gerade im Luftverkehr braucht Deutschland Wettbewerb und nicht Marktkonzentration. Eine Zerschlagung von Air Berlin und die damit einhergehende Marktkonzentration zu Gunsten der Lufthansa würde den Flugkunden in Deutschland massiv schaden.“

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