„Hochhausentwicklungsplan“ dient nur der Hochhausverhinderung

24.08.2017

Der Wohnungsbaupolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Harald Latsch, kommentiert Meldungen, denen zufolge der vom Senat seit langem angekündigte Hochhausentwicklungsplan sich bis 2019 verzögert:

 

„Es wird immer deutlicher: Rotrotgrün will keine Hochhäuser. Sie sind eines der vielen Feindbilder von Linken und Grünen, weil sie hinter jedem Hochhausplan entweder neue Büros oder Luxuswohnungen vermuten, und beides lehnen sie ab. So wird verzögert und behindert, wo es nur geht.

 

Das zeigt sich gerade am Beispiel des von der WBM geplanten Wohn-Hochhauses auf der Fischerinsel, das auf Druck der dort wohnenden SED-Altkader und des SPD-Baustadtrats und mit dem Wohlwollen der linken Bausenatorin jetzt von 19 auf acht Etagen gestutzt werden dürfte. Die Folge: Höhere Kosten, aber weniger neuer und weniger preiswerter Wohnraum.

 

Besonders perfide ist, dass die rotrotgrüne Hochhausverhinderungstaktik jetzt auch noch zu Lasten der Steuerzahler gehen soll: Der angestrebte ‚Erfahrungsaustausch‘ mit anderen Städten dürfte zu einem regen Polittourismus führen, und wozu Lompscher trotz hochbezahlter Fachleute in der Bauverwaltung externe Gutachten für mehr als 200.000 Euro braucht, ist auch nicht nachvollziehbar.“

 

 

 

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