Containerdorf auf dem Flughafen Tempelhof – ein weiterer Fall von rotrotgrünem Genossenfilz?

24.08.2017

 

Der Migrationspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Dr. Gottfried Curio, kritisiert erneut die Vorgänge rund um das für Asylbewerber errichtete Containerdorf in Tempelhof:

 

„Nicht nur, dass angesichts von leerstehenden anderen Unterkünften überhaupt kein Bedarf für das Containerdorf auf dem Vorfeld des Flughafens besteht, nicht nur, dass für 16 Millionen Euro eine Unterkunft errichtet wurde, die spätestens Anfang 2020 wieder abgebaut werden soll – jetzt muss der Senat die bereits für Juli geplante Eröffnung auf unbestimmte Zeit verschieben, weil er keinen Betreiber findet.

 

Hier wurde, wie schon so oft im Zusammenhang mit Migrantenunterkünften, sinnlos Steuergeld verbrannt – ich erinnere nur an die unselige und teure Affaire um das ehemalige TetraPak-Gelände in Reinickendorf. Allerdings ist die verschwendete Summe hier besonders hoch und die Unsinnigkeit besonders augenfällig.

 

Von den 16 Millionen Euro hätten rund 100 Zweizimmerwohnungen gebaut werden können, die dem Wohnungsmarkt dauerhaft zur Verfügung gestanden hätten. Dass der Senat dennoch diese Mittelverwendung vorgezogen hat, drängt den Verdacht auf, dass hier ein weiterer Fall von rotrotgrünem Genossenfilz vorliegt. Die AfD wird daher im Hauptausschuss Einsicht in die Verträge beantragen.“

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