Hoffen allein reicht nicht / Ignorierender Bürgermeister muss sich endlich für den Erhalt von Air Berlin einsetzen

25.08.2017

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank-Christian Hansel, fordert den Regierenden Bürgermeister auf, seine Untätigkeit aufzugeben und der offenbar angestrebten Zerschlagung von Air Berlin entgegenzuwirken:

 

„Vom Regierenden Bürgermeister der Stadt, deren Namen die insolvente Fluglinie im Namen trägt, darf man erwarten, dass er sich mit aller Kraft für den Erhalt des Unternehmens einsetzt. Er muss alles unternehmen, um zu verhindern, dass die Gesellschaft zerschlagen wird, dass der seit fast 40 Jahren positiv konnotierte Name als Botschafter unserer Stadt verschwindet und dass die langjährigen Mitarbeiter im besten Fall in einem neuen Unternehmen von vorn anfangen müssen und im schlimmsten Fall auf der Straße stehen.

 

Aber von Michael Müller kommt nichts. Seit dem Bekanntwerden der Air-Berlin-Insolvenz hat er sich als Ignorierender Bürgermeister präsentiert.

 

Wenn Müller erst jetzt, fast zehn Tage nach der Insolvenz, in einem Interview die ‚Hoffnung‘ äußert, es mögen möglichst viele der rund 8.000 Arbeitsplätze bei Air Berlin erhalten bleiben, dann ist das zu spät und zu wenig. Dass der oberste Politiker der Stadt, deren Namen die Fluggesellschaft trägt, den Beschäftigten nicht mehr zu bieten hat, als seine Hoffnung, ist nicht nur viel zu wenig – es ist erbärmlich.“

 

 

Tags:

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie