Beuth-Hochschule könnte längst eigenes Gebäude ohne nennenswerte Mehrkosten haben, wenn Rotrotgrün sie nicht gegen TXL instrumentalisiert hätte

30.08.2017

Eine schriftliche Anfrage (DS 18/11978) des Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Frank-Christian Hansel, hat ergeben, dass der geplante Umbau des Terminals des Flughafens Tegel für die Beuth-Hochschule nur unwesentlich billiger wäre als ein kompletter Neubau. Hansel dazu:

 

„Ein weiteres Märchen des Senats im Zusammenhang mit dem anstehenden Volksentscheid zum Flughafen Tegel ist enttarnt: Mit 158 Millionen Euro wäre ein kompletter Neubau für die Beuth-Hochschule kaum teurer als die von Senat als unabdingbar bezeichnete Umwandlung des Terminals A, die schätzungsweise 150 Millionen Euro kosten würde. Diese acht Millionen Mehrkosten sind weniger als der Stillstand am BER in einer Woche kostet.

 

Der vom Senat ins Feld geführte dringende Bedarf der Hochschule nach einem neuen Gebäude wurde also vom Senat selbst herbeigeführt. Die Beuth-Hochschule könnte zum selben Preis längst in neuen eigenen Räumen arbeiten, wenn Rotrotgrün sie nicht für die Tegel-Schließung instrumentalisiert hätte.

 

Es wird immer deutlicher, dass der Senat mit Tricks und Unwahrheiten arbeitet, um seine Anti-Tegel-Haltung zu begründen. Dazu passt auch die gestrige Nachricht, dass die behaupteten Sanierungskosten für den Weiterbetrieb von TXL in Höhe von einer Milliarde Euro auf 20 Jahre gerechnet werden müssen. Die sich daraus ergebenden 50 Millionen Euro pro Jahr würden sich durch die Betriebsgewinne von TXL selbst finanzieren. Die Berliner werden diesen durchsichtigen Täuschungen des Senats nicht auf den Leim gehen und am 24. September ein klares Votum für den Erhalt von Tegel als Flughafen abgeben.“

 

 

 

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