Opfer und Angehörige vom Breitscheidplatz angemessen entschädigen!

30.08.2017

 

Der Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski, fordert den Senat auf, die niedrigen Entschädigungssummen, die Opfer und Hinterbliebene des Terroranschlags vom Breitscheidplatz erhalten, deutlich aufzustocken:

 

„Der Senat muss den Hinterbliebenen und den überlebenden Opfern des Terroranschlags vom Breitscheidplatz eine angemessene und würdige Entschädigung zahlen. Die bislang ausgezahlten rund 1,5 Millionen Euro sind angesichts von 12 Ermordeten und fast 70 Verletzten eine beschämend geringe Summe.

 

Zwölf Familien haben einen geliebten Menschen verloren. Dieser Verlust ist mit Geld nicht aufzuwiegen, aber die finanziellen Folgen des Verlustes können und müssen durch angemessene Entschädigungszahlungen ausgeglichen werden. Bei den zum Teil Schwerstverletzten fallen oft erhebliche Folgekosten an, zum Beispiel durch lange oder dauernde Arbeitsunfähigkeit oder erforderliche Umbauten an Haus oder Wohnung. Diese müssen ebenfalls ausgeglichen werden.

 

Nach allem, was wir bislang über den Terror vom Breitscheidplatz wissen, hätte der Anschlag vermieden werden können, wenn die staatlichen Organe ihre Arbeit richtig gemacht hätten. Der Staat hat insofern eine besondere Verantwortung gegenüber denen, die jetzt unter seinem Versagen leiden. Das Land Berlin muss sich dieser Verantwortung stellen. Der Senat darf sich hier nicht hinter Gesetzen verstecken, sondern er muss moralisch richtig handeln und seiner Verantwortung gegenüber den Opfern gerecht werden.“

 

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