ICC sanieren und endlich wieder für Kongresse nutzen

01.09.2017

 

 

Nach Aussagen zweier Ingenieure, darunter der ehemalige Technikchef der Messe Berlin, ist das ICC keineswegs so schadstoffbelastet, wie vom Senat behauptet. Der Wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion der Alternative für Deutschland im Abgeordnetenhaus, Christian Buchholz, sagt dazu:

 

„Nachdem die letzten Asylbewerber das ICC verlassen haben, muss das Gebäude endlich saniert und wieder dem Kongressbetrieb zugeführt werden. Das ICC ist eines der meistausgezeichneten Kongresszentren der Welt. Es darf nicht im Dornröschenschlaf vor sich hin rotten, während der CityCube nahezu komplett ausgebucht ist und die Messe Berlin immer lauter nach mehr Kongresskapazitäten ruft.

 

Trotz jahrelanger Überlegungen gibt es nicht einmal im Ansatz eine Idee, wie das Gebäude genutzt werden könnte – außer als Kongresszentrum. Rotrotgrün aber drückt sich weiterhin um die einzig vernünftige Konsequenz. Es wäre vollkommen absurd und verantwortungslos gegenüber den Steuerzahlern, der Messe neue Kongresskapazitäten zu bauen und gleichzeitig das ICC verfallen zu lassen, zumal die Kosten für eine Schadstoffsanierung nicht höher wären als die eines Abrisses.

 

Zuallererst müssen sich Senat und Messe aber darüber einig werden, in wessen Eigentum das ICC nun eigentlich ist: Die Wirtschaftsverwaltung behauptet nach Medienberichten, das Gebäude gehöre der Messe Berlin, während diese sich nur als Pächter bezeichnet. Diese Posse ist ein weiteres Beispiel für das unglaubliche Regierungsversagen von Rotrotgrün.“

 

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