Die „Brüsseler Erklärung“ zeigt die Scheinheiligkeit des linken Kulturkartells

18.07.2018

 

 

Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Dr. Dieter Neuendorf, kritisiert die von den Grünen-Politikern Claudia Roth und Erhard Grundl initiierte „Brüsseler Erklärung“ zur Freiheit der Kunst als scheinheilig:

 

„Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich das deutsche Kulturkartell und hier in vorderster Front der Deutsche Bühnenverein einem wie auch immer zu verstehenden ‚Kampf gegen rechts‘ verpflichtet fühlt, ist die Aufforderung aus Brüssel, ‚Kunst darf nicht dienen‘ schlicht scheinheilig. Wer den Regierungen in Österreich, Ungarn und Polen vorwirft, die Kreativszene einzuspannen, sieht den Balken im eigenen Auge nicht.

 

Die Erklärung unterstellt zudem der AfD eine tatsächlich nicht existierende und auch nicht angestrebte politische Einflussnahme auf den Kulturbetrieb. Diese wird aber real vom rotrotgrünen Berliner Senat betrieben. Er hat sich die angeblich ‚freie‘, in Wahrheit aber von ‚Staatsknete‘ abhängige linke Kulturszene durch üppige Förderung aus Steuergeldern zum politischen Vorfeld herangezogen. Daher haben wir es mit einem Kunst- und Kulturbetrieb zu tun, der eben gerade nicht frei ist, sondern einem linken Konformitätsdruck unterliegt.

 

Jetzt, da dieser linke Kampf für eine kulturelle Hegemonie von der AfD entlarvt wird, ertönt mit aufgesetzter Empörung aus Brüssel der Ruf, man müsse die Freiheit der Kunst verteidigen. Tatsächlich haben wir es nicht nur in Berlin mit einem Kunst- und Kulturbetrieb zu tun, der seine künstlerische Freiheit in weiten Teilen aufgegeben hat, weil er sich zum willfährigen Diener und Erfüller des herrschenden Gesinnungskartells verbiegt.

 

Eine echte Freiheit der Kunst ist erst dann wieder gegeben, wenn sich die Künstler von einer linken Normierung künstlerischer Prozesse emanzipieren können. Die AfD will nicht die Freiheit der Kunst beschneiden, sondern setzt sich für die Rückkehr von echter Kunst- und Kulturfreiheit ein.“

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