Schulen wegen Personalpolitik auf qualitativer Abwärtsspirale

16.08.2018

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Franz Kerker, hat die Personalpolitik für Schulen von Bildungssenatorin Scheeres als qualitative Abwärtsspirale bezeichnet:

 

„Die Lehrtätigkeit an Schulen ist ein Beruf, der eine intensive Qualifikation benötigt. Indem Rotrotgrün suggeriert, eine Schulstunde könne doch irgendwie jeder gestalten, diskreditiert der Senat den Lehrerberuf. Das ist absolut despektierlich gegenüber unseren Lehrern! 

 

Die pädagogischen Anforderungen an den Lehrerberuf sind in den letzten Jahren in Berlin stark gestiegen. Lehrer sollen in extrem heterogenen Klassen Schüler individuell fördern, Inklusion von Kindern mit Behinderung leisten, Flüchtlingskinder mit mangelnden Sprachkenntnissen unterrichten, Förderdiagnostik leisten und Berichte ans Jugendamt verfassen. Dieses stark gewachsene Aufgabenspektrum sollen nun Quereinsteiger ohne pädagogische Vorbildung leisten. Das ist absurd! 

 

Gerade in Berlin haben wir es oft mit schwierigen Schüler zu tun. Um diese Schüler zu erreichen, brauchen wir pädagogisch hochqualifiziertes Personal. Doch gerade an den sogenannten Brennpunktschulen ist die Zahl der Quereinsteiger besonders hoch. Scheiternde Bildungskarrieren sind vorprogrammiert. Die AfD-Fraktion fordert darum schon seit geraumer Zeit, zur langfristigen Personalplanung für den Bereich Bildung und Erziehung ein professionelles Personalmanagement einzuführen. Einen entsprechenden Antraghaben wir im Parlament gestellt (Drucksache 18/1241).“

 

 

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Please reload

  • 23fd2a2be53141ed810f4d3dcdcd01fa
  • 01ab6619093f45388d66736ec22e5885
  • 203dcdc2ac8b48de89313f90d2a4cda1 Kopie