Fahrlässigkeit des Senats verursacht Verkehrschaos rund um die Salvador-Allende-Brücke

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Frank Scholtysek, wirft dem Senat vor, das durch die jetzt erforderliche Sperrung der Salvador-Allende-Brücke entstehende Verkehrschaos durch Fahrlässigkeit mitverursacht zu haben:

„Dass in den kommenden Monaten rund um die Salvador-Allende-Brücke absehbar Tausende von Autofahrern unnötig im Stau stehen und -zigtausende Liter Benzin mit allen negativen Umweltauswirkungen unnötig verbrannt werden, ist der Fahrlässigkeit von Senatorin Günther zu verdanken. So sieht die angeblich so umweltbewusste grüne Politik in der Praxis aus.

Die absehbare Notwendigkeit der Brückensperrung wäre schon vor Monaten bekannt gewesen, hätte die Bauverwaltung die Spannstähle aus dem Rückbau einer Brückenhälfte auf Schäden durch Spannungskorrosion untersucht. So hätten beizeiten Notfallpläne zur alternativen Verkehrsführung erarbeitet werden können.

Leider hat der Senat auf diese Untersuchung verzichtet, wie er in der Antwort auf meine Anfrage DS 18/16816 (http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-16816.pdf) einräumen musste. Dass diese Untersuchung nicht vorgenommen wurde, ist schlicht fahrlässig angesichts der Tatsache, dass die Salvador-Allende-Brücke auf der Liste der 130 Brücken steht, bei denen derselbe Spannstahl verwendet wurde wie bei der Elsenbrücke (siehe Anlage der Anfrage).

Dass Senatorin Günther jetzt von den Rissen am noch vorhandenen Brückenteil vollkommen überrascht ist, hat sie sich selbst zuzuschreiben.“

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