Polizeireform darf nicht an den Personalvertretern vorbei geplant werden / Nachwuchsgewinnung muss prioritär sein

20.02.2019

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Karsten Woldeit, kritisiert die Nichteinbeziehung von Personalvertretern in die Planung zur heute vorgestellten Polizeireform:

 

„Die Kritik von GdP, DPolG, BDK und der Unabhängigen Personalvertretung ist vollkommen berechtigt: Eine Strukturreform der größten Polizeibehörde Deutschlands darf nicht an den Arbeitnehmervertretern vorbei geplant werden. Es ist ein Unding, dass die Mitarbeiter von den weitreichenden Planungen der Polizeipräsidentin und des Innensenators erst aus der Presse erfahren haben.

 

Wichtigstes Element einer Polizeireform muss aus Sicht der AfD-Fraktion sein, die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs für unsere Sicherheitskräfte deutlich zu Verbessern. In diesem Zusammenhang erinnere ich an unsere Forderung zur Schaffung eines „Oberstufenzentrums Sicherheit“, in dem interessierte Jugendliche frühzeitig für eine Karriere bei der Polizei interessiert werden können.

 

Dass die jetzt vorgelegten Planungen tatsächlich zu einer Verbesserung von Effizienz und Effektivität der Polizeibehörde führen, darf zumindest bezweifelt werden. Es besteht die Gefahr, dass hier zusätzliche Wasserköpfe geschaffen werden, die für die Sicherheit der Stadt und ihrer Bürger aber keinerlei Mehrwert erbringen. Frau Slowik und Geisel müssen hier deutlich nachbessern.“

 

 

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