Institut für Islamische Theologie: Nicht Einzelpersonen, sondern drei Verbände sind das Problem

Zur Diskussion um die Besetzung des Beirats des geplanten Instituts für Islamische Theologie sagt der wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Martin Trefzer:

„Es ist reine Augenwischerei, einen einzelnen Beiratskandidaten, der als bedenklich gilt, durch einen anderen mit einer vermeintlich weißen Weste zu ersetzen. Das Grundproblem, das darin besteht, dass alle drei involvierten Islamverbände eine mehr oder weniger starke Abhängigkeit entweder von einem ausländischen Staat oder aber von einer ausländischen Organisation aufweisen, ist dadurch nicht aus der Welt geschafft.

Die vom Wissenschaftsrat 2010 formulierte Voraussetzung, dass die Beiräte frei und unabhängig agieren können müssen, kann weder durch die IGS noch durch den Zentralrat der Muslime oder die Islamische Föderation garantiert werden, da sie entweder unter der Fuchtel Teherans, der Muslimbruderschaft oder der Milli-Görüş-Bewegung stehen. Es ist schwer vorstellbar, dass es dem Senat mit diesen drei Partnern gelingen wird, ein wissenschaftliches Institut im Sinne der Kriterien des Wissenschaftsrates aufzubauen.“

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