Bargeldlose Fahrscheinautomaten widersprechen geltendem Recht

19.02.2020

Der ÖPNV-Experte der AfD-Fraktion Berlin, Gunnar Lindemann, kritisiert den von der BVG in Straßenbahnen gestarteten Probelauf mit Fahrscheinautomaten, die kein Bargeld annehmen:

 

 

„Diese Pläne sind nicht nur rücksichtslos gegenüber älteren Menschen, Berlin-Besuchern und Kunden ohne Plastikkarte und Smartphone. Sie widersprechen auch der geltenden Rechtslage: Gemäß Bundesbankgesetz und EG-Verordnung von 1998 ist Bargeld das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in der Euro-Zone. Daran hat sich auch die BVG zu halten.

 

Es ist fragwürdig, wenn die BVG sich zum Gehilfen jener Kreise macht, die schon seit längerem die Abschaffung des Bargeldes betreiben, um einer Totalüberwachung der Bürger näher zu kommen. Und jeder BVG-Nutzer sollte sich fragen, ob es in seinem Sinne ist, wenn durch die Pflicht zur Kartenzahlung seine Wege noch transparenter werden als sie es ohnehin schon sind.

 

Ich fordere die BVG auf, die gültige Rechtslage zu akzeptieren und ihren Kunden an allen Fahrscheinautomaten die Möglichkeit zur Bargeldzahlung einzuräumen. Im übrigen stellt sich die AfD als einzige Partei in Deutschland einer Abschaffung des Bargeldes entgegen. Bargeld ist gedruckte Freiheit.“

 

 

 

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