Keine Gießkannensubventionen für Effektbranche

19.02.2020

Der Medienexperte der AfD-Fraktion Berlin, Ronald Gläser, kritisiert den in die morgige Plenarsitzung eingebrachten Antrag von Rotrotgrün, nach dem Steuergelder zur Förderung Berliner Unternehmen im Bereich visueller Effekte für Film und Fernsehen (VFX) aufgewendet werden sollen:

 

 

„Dieser Antrag zeigt wieder einmal den Irrsinn des deutschen Förder- und Subventionswesens: Weil andere Bundesländer bis zu 20prozentige Zuschüsse für filmbezogene VFX-Projekte dort ansässiger Firmen zahlen, soll auch Berlin diesen marktfremden Irrsinn mitmachen.

 

Deutsche Firmen aus der VFX-Branche sind bereits weltweit erfolgreich. Niemand freut sich darüber mehr als die AfD. Und natürlich wollen wir, dass möglichst viele dieser Firmen in Berlin angesiedelt sind.

 

Um das zu erreichen, benötigen wir aber keinen weiteren Strukturfonds. Berlin muss vielmehr die generellen Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessern. Dazu gehören weiche Standortfaktoren, aber auch ein Ende der Enteignungsdebatten und der investorenfeindlichen Politik in einigen Teilen der Stadt.

 

Denkbar wäre auch ein Steuersparmodell, eine der weltweit gängigen Methoden in der Filmförderung. Steuergelder aber mit der Gießkanne zu verteilen, ist falsch und mit der AfD nicht zu machen.“ 

 

 

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