Verantwortung für Kentler-Experiment übernehmen

Der jugendpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thorsten Weiß, hat anlässlich der Vorstellung des Berichts zum Wirken von Helmut Kentler in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe einen umgehend Verzicht auf Einrede der Verjährung und einen Entschädigungsfonds gefordert:

„Mit Vorliegen des Hildesheimer Berichts sollte es eigentlich allen klar sein: Beim Berliner Päderastie-Skandal handelt es sich um ein Verbrechen in staatlicher Verantwortung. Dass die Senatsverwaltung für Finanzen diese Verantwortung weiterhin abstreitet, ist beschämend und macht die öffentlichen Verlautbarungen des Senats über Frau Scheeres zu einer Scheinheiligkeit. Mit formaljuristischen Tricks gegen die Betroffenen vorzugehen, ist unehrlich und geradezu perfide.

Laut Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Abgeordnetenhauses hat die Senatsverwaltung die Möglichkeit, rechtswirksam einen Verzicht auf Einrede der Verjährung zu erklären und muss diese nutzen. Für eine schnelle gütliche Einigung muss der Senat einen eigenen Fonds einrichten, der für alle Betroffenen eine Entschädigung in Form eines Schmerzensgeldes und einer Rente ermöglicht. Ich fordere Frau Senatorin Scheeres und Herrn Senator Kollatz auf, endlich echte Verantwortung zu übernehmen!“

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