2G im Einzelhandel ist widersinnig, zerstörerisch und moralisch niederträchtig

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Dr. Kristin Brinker, kritisiert den Beschluss des geschäftsführenden Senats scharf, für den Berliner Einzelhandel die 2G Regel einzuführen:



„Mit seinem Beschluss sperrt der geschäftsführende Senat pauschal Jeden aus, der sein Grundrecht auf körperliche Selbstbestimmung ausübt und sich dem zunehmenden Impfdruck nicht beugt. Damit erklärt Rotrotgrün nicht nur den Nicht-Geimpften den Krieg, sondern auch dem Berliner Einzelhandel. Wenn den Bürgern das Betreten von Geschäften verboten wird, werden sie nicht auf Weihnachtsgeschenke verzichten, sondern diese im Onlinehandel bestellen. Jeff Bezos lacht sich ins Fäustchen, während die Berliner Einzelhändler vor die Hunde gehen.


Auch in puncto Infektionsprävention ist der Beschluss vollkommen widersinnig. Während man Nicht-Geimpfte pauschal unter Seuchenverdacht stellt, wird bei Geimpften und Genesenen gegen den Stand der Wissenschaft so getan, als könnten sie gar nicht infiziert sein. So wird 2G zum unerkannten Superspreader-Event. Die einzige vernünftige Prävention wäre die Verpflichtung jedes Einzelnen, sich regelmäßig testen zu lassen, egal, ob geimpft, genesen oder einfach nur gesund.


Dass stattdessen Nicht-Geimpfte zu Menschen zweiter Klasse mit beschränkten Grundrechten gemacht werden, um sie durch diese Erpressung zur Impfung zu zwingen, ist unerträglich. Damit erreichen die Maßnahmen des Senats einen in der Bundesrepublik Deutschland bislang für unmöglich gehaltenen moralischen Tiefpunkt.


Die 2G-Regel im Einzelhandel ist unter dem Aspekt der Infektionsprävention unsinnig und kontraproduktiv, sie zerstört zahllose Händlerexistenzen und vor allem ist sie politisch in einem Maße niederträchtig, das fassungslos macht.“