Außer Verboten fällt den Grünen mal wieder nichts ein

Der Gesundheitsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Frank-Christian Hansel, kritisiert grüne Verbotsideen zum Alkoholverkauf:


„Wieder einmal fällt den Grünen zur Lösung eines Problems nichts anderes ein als Verbote. Dabei ist die Gesetzeslage eindeutig: Harter Alkohol darf nicht an Personen unter 18 Jahren verkauft werden. Das ist strikt zu kontrollieren und durchzusetzen. Wenn das aber nicht gelingt, weil der Staat seine Prioritäten anders setzt, darf man nicht Gewerbetreibende und Konsumenten bestrafen.


Die jetzt auch von den Berliner Grünen geäußerten Forderungen nach Schaffung von „Monopolgeschäften“, die zur Folge hätte, dass Supermärkte und Spätis keinen Alkohol mehr verkaufen dürfen, würde nicht nur zahlreiche Kleinunternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten stürzen. Sie wäre auch vollkommen wirkungslos.


Gerade die als Vorbild herangezogenen skandinavischen Länder mit ihren strengen Verkaufseinschränkungen haben mit Alkoholismus als Volkskrankheit, besonders auch bei Jugendlichen, viel stärker zu kämpfen als Deutschland. Die von den Grünen geforderten Einschränkungen sind also offenbar wirkungslos und verbieten sich schon aus diesem Grund. Im übrigen zeigt alle Erfahrung: Prohibition als Suchtbekämpfung, egal in welcher Form, hat noch nie funktioniert.“