Brousek (AfD): Beschäftigte in den BVV-Büros müssen höher eingruppiert werden!

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Hauptstadtfraktion, Antonín Brousek, Mitglied im Unterausschuss Bezirke des Abgeordnetenhauses, kommentiert den durch Personalmangel bedingten Ausfall der für morgen geplanten BVV-Sitzung in Reinickendorf:

„Dass die BVV eines Bezirks von der Größe einer mittleren Großstadt wegen Personalmangels in der Bezirksverwaltung nicht arbeitsfähig ist, ist vollkommen inakzeptabel. Noch schlimmer ist, dass das Personalproblem dem Bezirksbürgermeister schon seit dem Frühjahr bekannt ist. Zuvor mussten dem Vernehmen nach im Bezirk Mitte zwei Monate lang die Personalmittel der BVV-Fraktionen aus dem Sachhaushalt entnommen werden, weil die für die Zuweisung der Personalmittel zuständige Mitarbeiterin erkrankt war und ihre Vertretung nicht über die erforderlichen Zugangsdaten verfügte.

Generell sollten Senat und Bezirke angesichts der hohen Arbeitsbelastung und der regelmäßig bis in die Abendstunden reichenden Arbeitszeiten die Mitarbeiter in den BVV-Büros höher eingruppieren, um diese Stellen attraktiver zu machen. Bis dahin sind die Bezirksämter gefordert, diese Stellen individuell höher einzustufen. Die Kontrolle der Bezirksverwaltungen durch die BVVen darf nicht daran scheitern, dass niemand in den BVV-Büros arbeiten will.“