Dennis Buchner tritt in große Fußspuren / Zweifel an Überparteilichkeit angebracht


Die Vorsitzende der AfD-Fraktion Berlin, Dr. Kristin Brinker, kommentiert die Wahl des SPD-Abgeordneten Dennis Buchner zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin:


„Dennis Buchner tritt in große Fußspuren. Sein Vorgänger Ralf Wieland hat sich stets als korrekter und fairer Parlamentspräsident erwiesen. Trotz aller politischen Differenzen war Wieland um Ausgleich bemüht und hat immer darauf geachtet, keine Fraktion des Hauses zu bevorteilen oder zu benachteiligen. Dafür gebührt ihm unser Dank und unser Respekt.


Leider sind Zweifel daran angebracht, dass Dennis Buchner den von Ralf Wieland gesetzten Maßstäben gerecht werden kann. Sein bisheriger Umgang mit politisch Andersdenkenden war von Konfrontation und Beleidigungen geprägt. Wer politische Gegner (durchaus nicht nur die AfD) als ‚Idioten‘, ‚Ar***löcher‘, ‚Wi**er‘, ‚Gehirnamputierte‘, ‚Ungef***te‘ oder ‚Gestörte‘ bezeichnet, dessen Neutralitätsversprechen ist wenig glaubwürdig. Auch sein Auftreten bei der Kandidatenvorstellung in unserer Fraktion war nicht geeignet, die Zweifel an seiner Eignung auszuräumen.


Die AfD-Fraktion wird Buchner an seinem Vorgänger messen. Sollte er nicht die gebotene Überparteilichkeit an den Tag legen oder dem Ansehen des Parlaments und seines Amtes anderweitig Schaden zufügen, werden wir ihm das nicht durchgehen lassen.“