Für ihre Bereitschaft zur Versöhnung gebührt Inge Deutschkron Hochachtung und Dank

Die Vorsitzende der AfD-Hauptstadtfraktion, Dr. Kristin Brinker, würdigt die verstorbene Ehrenbürgerin von Berlin, Inge Deutschkron:



„Auch wenn Inge Deutschkron das Grauen der Konzentrationslager erspart blieb, so ist ihr doch unermessliches Leid von Deutschen zugefügt worden. Mit ihrem Entschluss, dennoch ab 1992 zeitweise und ab 2001 dauerhaft wieder in Berlin zu leben, hat sie den Berlinern und den Deutschen die Hand zur Versöhnung gereicht. Dafür gebührt ihr unsere Hochachtung und vor allem unser Dank.


Mit ihrem nie ermüdenden Engagement hat sie dazu beigetragen, die Erinnerung an die Schrecken des Nationalsozialismus wachzuhalten. Insbesondere ihre zahllosen Besuche in Schulen bleiben in Erinnerung und haben bei den Schülern, mit denen sie sprach, einen tiefen Eindruck hinterlassen.


Der Tod von Inge Deutschkron ist nicht nur ein schmerzlicher Verlust für Berlin. Er ist auch eine traurige Erinnerung daran, dass die Generation der Zeitzeugen bald für immer von uns gegangen sein wird. Um so mehr ist es an uns, dafür Sorge zu tragen, dass Deutschland niemals wieder den Weg zu Totalitarismus und Gewaltherrschaft einschlägt.“