In Notsituationen muss der Amtsschimmel im Stall bleiben

Die Sozialexpertin der AfD-Hauptstadtfraktion, Jeanette Auricht, kritisiert den Umgang von Berliner Ämtern mit Helfern in der Flüchtlingskrise:


„Hunderte von Berlinern engagieren sich, um die Not der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu lindern und ihnen das Ankommen in Berlin zu erleichtern. Dass die Berliner Bürokraten offenbar nichts Besseres zu tun haben, als den Helfern dabei Steine in den Weg zu legen, ist ein Unding.


In Sonntagsreden wird stets das bürgerschaftliche Engagement gelobt und gefordert. Wenn aber Bürger sich in einer Notsituation tatsächlich engagieren, dann laufen die angeblich chronisch überlasteten Behörden plötzlich zu Hochform auf und finden vom fehlenden Personenbeförderungsschein bei freiwilligen Fahrern bis hin zum Datenschutz allerlei Gründe, um dieses Engagement der Bürger zu unterbinden.


Das ist schlicht unanständig, und es demotiviert die Helfer. Wer so agiert, muss sich nicht wundern, wenn die Bürger in der nächsten Krise zu Hause bleiben anstatt zu helfen. Vorschriften sind in vielen Fällen richtig und wichtig. Aber in Notsituationen muss der Amtsschimmel im Stall bleiben.“