Rotgrünrot setzt Agenda zur Schwächung der Gymnasien fort

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus kommentiert die geplante Einführung von Eignungstests an Gymnasien und die Abschaffung des Probejahrs:



„Eine Empfehlung der Grundschule für den weiteren Bildungsgang eines Schülers kann falsch sein. Im Sinne der Durchlässigkeit des Bildungssystems ist die Einführung von Eignungstests an Gymnasien ein faires Instrument, das zugleich auch an der Leistungsorientierung festhält.


Auch ein Eignungstest ist aber nur eine Momentaufnahme und kann keine Prognose für vier Jahre abgeben. Die Möglichkeit zur Abschulung muss den Gymnasien daher weiterhin erhalten bleiben. Es nutzt keinem Beteiligten, wenn ein Schüler, der sich im Laufe der Zeit als nicht fit fürs Gymnasium erweist, krampfhaft bis zur 10. Klasse gezwungen wird.


Dass Rotgrünrot sowohl Probezeit als auch Abschulung abschafft, deutet darauf hin, dass man die Gymnasien weiter schwächen will. Eine Verkürzung der Probezeit auf ein halbes Jahr wäre sinnvoller als dessen Abschaffung.“