Taser: Berliner Senat nimmt der Polizei ein wichtiges Instrument


Der Innen- und Sicherheitsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Karsten Woldeit, kommentiert die Beendigung des Taser-Probelaufs zum Ende des Jahres.

„Anstatt, wie nun geplant, der Berliner Polizei dieses wichtige Instrument wegzunehmen, sollten Taser flächendeckend eingeführt werden. Es konnten damit bereits Suizide verhindert werden, und die Polizei sieht intern Distanz-Elektroimpulsgeräte (DEIG) als ein hervorragendes Mittel an, um Verletzungen und Todesfälle zu reduzieren. Trotz dieses Erfolgs will Staatssekretär Torsten Akmann sowohl Berliner Polizisten als auch Tatverdächtige einer erhöhten Gefahr aussetzen.

Wir fordern eine Veränderung des Polizeigesetzes (UZwG) dahingehend, dass die flächendeckende Verfügbarkeit von Tasern und die entsprechende Ausbildung der Einsatzkräfte gewährleistet ist. Die Verordnungen müssen geändert werden, so dass der Taser nicht juristisch wie eine Handfeuerwaffe behandelt wird und damit die Beamten vom Einsatz abgeschreckt werden. Das Risiko des Einsatzes darf nicht bei der Polizei liegen. Lieber tasern als schießen.“